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Erfolgreicher dank positivem Lerntransfer

Spätestens seit der Corona-Pandemie und dem Exodus zahlreicher Arbeitnehmer ins Homeoffice sind Millionen von Deutschen mit dem Thema agiles Lernen in Berührung gekommen. Von jetzt auf gleich fanden Meetings und Konferenzen nurmehr digital statt. In kürzester Zeit mussten sich Chefs und Mitarbeiter per Erklär-Videos, in Online-Artikeln oder durch telefonische Hilfe von Kollegen mit den neuen Technik-Tools vertraut machen. Gefragt waren schnelle Lerntransfers vom Bildschirm zum Arbeitsplatz.

Auch bei mir als Trainer hat sich der Arbeitsstil nach einem „Technik-Booster“ grundlegend neu ausgerichtet: Dank neu eingerichtetem Studio kann ich meine Kunden jetzt sowohl virtuell wie auch in Präsenz mit einer Vielzahl neuer Möglichkeiten und Instrumente auch quer durch die Republik zeitnah abholen. In einem vielgeklickten Blogbeitrag habe ich darüber bereits ausführlich geschrieben.

Neues Lernen in der Zukunft

Die nachhaltige Veränderung des Berufslebens hat auch Fragen aufgeworfen, wie digitales Lehren und Lernen unsere Zukunft prägen werden. Natürlich geht es in diesem Zusammenhang auch um die Konsequenzen für unsere Rolle und unser Selbstverständnis als Trainer.

Einen faszinierenden und aus meiner Sicht zukunftsweisenden Ansatz verfolgen in diesem Zusammenhang meine Netzwerk-Partner Jacqueline Wolf und Dr. Jürgen Sammet. Beide verstehen sich als „Brückenbauer“ zwischen analogem und digitalem Lernen und sind Experten für „Blended Learning„.  Die Grundlagen haben sie in ihrem 2019 erschienenen Buch „Vom Trainer zum agilen Lernbegleiter“ vorgestellt. Im Rahmen der von Ihnen initiierten Web-Parade I + II haben wir bereits erfolgreich kooperiert.

Der „Lernstransfer-Booster“

Mit dem „Lerntransfer-Booster“ gehen die beiden Experten für die Weiterbildung in Unternehmen jetzt einen entscheidenden Schritt weiter. Im Rahmen einer 2022 beginnenden Praxis-Wissenschaftskooperation mit dem Lehrstuhl für Betriebspädagogik der Universität Konstanz können Trainer ihre Lernangebote mit wissenschaftlichem Feedback samt Zertifikat weiter optimieren.

Der besondere Vorteil liegt darin, dass die Teilnehmer des Kurses ein persönlich zugeschnittenes, komprimiertes und wissenschaftlich gesichertes Lerntransfer-Know-how erhalten. Damit lassen sich die Angebote umsetzungsstark gestalten und Kunden besser überzeugen. Warum dem Thema „Lerntransfer“ künftig eine weit gewichtigere Rolle zukommen wird, weiß im Detail meine Netzwerk-Partnerin Jacqueline Wolf am besten. Deshalb darf ich an dieser Stelle jetzt das Wort direkt an sie weitergeben.

Profitieren von der Wissenschaft

Aus einem Lehrauftrag an der Universität Konstanz zum Thema „Train the Trainer“ hatte ich bereits beste Kontakte in die Wissenschaft. Dies haben wir als Weiterbildungsanbieter genutzt, um im Rahmen des Projekts „Transferwissen für Trainer*innen“ eine praxisorientierte Wissenschafts-Kooperation einzugehen, von der sowohl die akademische Forschung wie auch die Trainer*innen selbst profitieren. Warum das in Zukunft von Vorteil sein kann, mögen ein paar Zahlen und Fakten veranschaulichen.

Allein schon ein Blick auf die rund 33,5 Milliarden Euro, die deutsche Unternehmen pro Jahr in Weiterbildungsmaßnahmen investieren, macht die große Bedeutung des Sektors deutlich. Gerade die potenzierten Herausforderungen durch die Digitalisierung und den Fachkräftemangel im Zusammenwirken mit schnelleren Produktionszyklen und komplexeren Marktprozessen lassen bestens ausgebildete Mitarbeiter zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Betriebe werden.

Lerntransfer als Erfolgskriterium

Die konkrete Anwendung des Gelernten am Arbeitsplatz, der sogenannte Transfer, gewinnt dabei als Erfolgskriterium für die Trainingsmaßnahme in der Personalentwicklung zunehmend an Bedeutung. Denn ebenso bekannt ist der Effekt, dass nach einem dynamischen Start voller Zielvorgaben im Training die Umsetzung im Betrieb schnell an Fahrt verliert und irgendwann ganz einschläft. Die Umsetzung der Trainingsinhalte vom Kopf an den Arbeitsplatz ist damit verloren.

Deshalb geht der Trend auch von einer „Druckbetankung in analogen Trainings“ zunehmend hin zu nachhaltig orientierten Lernprozessen.  In mehreren Stufen werden dabei analoge und digitale Lernformate und Tools mit professionellen Feedbacks, Austauschrunden und Praxiseinheiten kombiniert. So kann die Umsetzung des Wissens gezielt vertieft werden. Das passende Stichwort dazu ist „Blended Learning“.

Passendes Lern-Know-how für Trainer*innen

Ein zentraler Baustein ist dabei das Wissen über Lerntransfers, also die Umsetzung des Gelernten in der Praxis. Erste Ergebnisse dazu haben bereits im Rahmen der Praxis-Wissenschafts-Kooperation Seminare mit Studierenden gebracht. In einer zweiten Stufe geht es jetzt im 2022 beginnenden Lerntransfer-Wissenschafts-„Booster“ um die Umsetzung mit Praktikern, sprich Business-Trainern.

Die Teilnehmer erhalten in dem Kurs wissenschaftlich gesichertes Lerntransfer-Knowhow, um ihre Lernangebote umsetzungsstark und nachhaltig zu gestalten. Das Trainingsprojekt nach eigener Wahl wird im Hinblick auf dessen Transferförderlichkeit anhand passender Feedbacks durch Profis optimiert. Und zwar von der Auftragsklärung bis zur Nachbereitung. Das Lernmodul wird wissenschaftlich begleitet und durch die Projektpartner evaluiert.

Projekte auf Herz und Nieren geprüft

Wie läuft der Lernprozess nun konkret ab? Vorgesehen sind dazu drei Runden im Januar 2022. Dem Ist-Check mit der Bestandsaufnahme eines abgeschlossenen eigenen Projekts folgt das Onboarding via Zoom mit drei einwöchigen Selbstlern-Phasen. Integriert sind dabei der Austausch mit anderen Lernenden, die Umsetzung im eigenen Projekt sowie drei Frage-Antwort-Runden. Nach dem Abschluss mit dem Soll-Check, der ein Feedback zur Entwicklung der Transfer-Förderlichkeit eines zukünftigen Trainingsprojekts aufzeigt, erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat vom Lehrstuhl für Betriebspädagogik und von uns – Dr. Sammet & Wolf – als Weiterbildungsanbieter.

Angesprochen sind speziell Trainer*innen, die den Anspruch verfolgen, nachhaltige Trainings durchzuführen. Sie erfahren, wie es das vermittelte Wissen und die Verhaltensweisen auch tatsächlich vom Kopf in den Arbeitsalltag ihrer Kursteilnehmer schafft. Ebenso wendet sich das Kursangebot an Trainer*innen, die ihre Professionalität weiterentwickeln und ihr Angebot optimieren wollen. Nähere Infos zur Anmeldung bis 15. Dezember 2021 und Angebote gibt es hier. Leser des Blogs von Dr. Blaschka & Netzwerk erhalten bei einer Anmeldung zusätzlich 15 % Rabatt. Bitte dazu bei der Anmeldung einfach das Stichwort „Lerntransfer-Booster Blaschka“ angeben.

Zur Person: 

Jacqueline Wolf von Dr. Sammet & Wolf unterstützt Organisationen sowie interne und selbstständige Trainer*innen dabei, wirksame Lernprozesse zu entwickeln und durchzuführen. Die Diplom-Pädagogin und systemische Beraterin versteht sich als „Brückenbauerin“ zwischen analogem und digitalem Lernen einerseits sowie zwischen klassischem und agilem Lernen andererseits. Mit ihrem in 2019 erschienenen Buch „Vom Trainer zum agilen Lernbegleiter“ prägte sie den Ansatz der „Agilen Lernbegleitung“ als moderne und wirksame Form des Trainings.

Dr. Markus Blaschkas Tipp:

Als Projektleiter bin ich für das gesamte Projekt verantwortlich, muss aber nicht selbst alles erledigen!

© by Dr. Markus Blaschka 2019