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Mann mit Tränen in den Augen

Tränen & Emotionen in der Führung: wie Sie richtig reagieren

Vielleicht kennen Sie die Situation: Ein Teammitglied bricht während einer Besprechung in Tränen aus. Starke Emotionen im Raum. Die Atmosphäre ist angespannt und alle Augen sind auf Sie als Führungskraft gerichtet. Wie reagieren Sie richtig? Und noch wichtiger: Wie reagieren Sie hoffentlich NICHT?

Im Coaching sind Tränen ein häufiger Gast, übrigens unabhängig vom Geschlecht. Oft passiert es im Coaching zu zweit, aber ich habe es auch schon im Rahmen der Zielklärung mit Führungskraft und Klient*in erlebt. Nicht jede Führungskraft kann damit souverän umgehen.

Übrigens haben Forscher herausgefunden, warum und wann wir in Tränen ausbrechen.

Was ich Führungskräften zum Umgang mit Tränen mit auf den Weg gebe, habe ich in meiner eigenen Coachingausbildung gelernt. Im Kern geht es darum, die Situation weder herunterzuspielen noch zu überhöhen. Die beste Reaktion ist eigentlich, als Mensch einfach „da“ zu sein.

Was bedeutet das konkret?

🚫 Nicht verschlimmern: Das Schlimmste, was man tun kann, ist, die Situation noch dramatischer zu machen. Also kein „Komm, ist schon gut, lass es raus“ und auch keine „gut gemeinten“ Umarmungen ohne Erlaubnis. Das zeigt nur die eigene Unsicherheit, die Situation auszuhalten und man drängt sich in den Vordergrund!

🚫 Tränen nicht herunterspielen oder ignorieren: Genauso schlimm ist es, die Situation zu ignorieren, zu überspielen oder gar einen dummen Spruch zu machen. Das zeigt nur die eigene Unfähigkeit, mit emotionalen Situationen umzugehen und sendet ein verheerendes Signal an das Team.

❓Wie geht’s dann?

Auch wenn es in der Umsetzung nicht so einfach ist: Die beste Reaktion ist, einfach als Mensch da zu sein und die Situation auszuhalten. Konkret: Ich halte inne, bleibe ruhig, bin zugewandt (Augenkontakt vorsichtig dosieren) und halte die Situation einfach aus.

Für manche Menschen ist genau das unglaublich schwierig, weil sie sich unsicher fühlen und nicht wissen, was sie jetzt tun sollen. Aber es geht jetzt um den anderen, nicht um mich!

Als Coach habe ich für solche Situationen immer eine frische Packung Papiertaschentücher parat, die oft dankbar angenommen werden. Es ist aber auch okay, wenn sie nicht gebraucht werden – nicht verschlimmern!

💡Was noch hilft, ist, sich zwei Dinge bewusst zu machen. Erstens: Menschen weinen in der Regel nicht sehr lange. Mehr als ein, zwei Minuten habe ich auch im Coaching noch nicht erlebt.

💡Und zweitens hilft mir immer der Gedanke, dass Weinen einfach eine normale emotionale Reaktion ist – genau wie lautes Lachen, nur am anderen Ende der Skala. Menschen lachen auch nicht länger als ein oder zwei Minuten.

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Bild von StockSnap auf Pixabay