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Unternehmensführung mit Werteorientierung

In der heutigen Zeit gewinnt das Thema Werteorientierung im unternehmerischen Handeln eine immer größere Bedeutung und Relevanz. Unternehmenswerte bilden die Säulen der Unternehmenskultur. Sie wirken nach innen, indem sie Mitarbeitern Orientierung geben und sich positiv auf die Motivation auswirken können. Nach außen hin bestimmen Sie das Bild des Unternehmens und seiner Ziele in entscheidenden Punkten mit. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel und potenzielle Bewerber können hier spielentscheidende Punkte gesammelt werden.

Auch in unserem Netzwerk bilden „Führung“ und „Werteorientierung“ ganz entscheidende und wichtige Themen. Gerade in Zeiten starker Veränderungen und transformativer Prozesse auf vielen Ebenen sind beide stark nachgefragt. Aus passendem  Anlass wird deshalb mein langjähriger Netzwerkpartner Dr. Ulrich Vogel beide Themen in diesem Blogbeitrag vertiefend beleuchten.

Wissenschaftlich gestütztes Verfahren

Das von ihm entwickelte Tool profilingvalues hat mir bei Gesprächen zur Personalauswahl, Personalentwicklung (vor allem in der Entwicklung von Führungskräften) bzw. zur Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen von Business Coachings wichtige Dienste geleistet. Inzwischen ist der Einsatzbereich aufgrund der langjährigen Erfahrung und Nachfrage in der Unternehmensberatung ganzheitlich erweitert worden auf das Thema der „werteorientierten Unternehmensführung“. Die Einsatzbreite hat Dr. Vogel jüngst auf dem aktuellen profilingvalues-Kongress Anfang Oktober vorgestellt.

Zuerst einmal: Was unterscheidet Profilingvalues von anderen Systemen? Es ist ein wissenschaftlich gestütztes Verfahren, das die „inneren Werte“, Fähigkeiten, Kompetenzen und Potenziale und die momentane Situation eines Menschen abbildet. Heraus kommt dabei ein umfassender Bericht, der die Persönlichkeitseigenschaften aufzeigt und in wieweit individuelle Potenziale gegenwärtig genutzt werden.

Motivation und Leistungsfähigkeit fördern

Profilingvalues hat den Anspruch, „nachhaltig zur Förderung der Leistungsfähigkeit und Motivation des Einzelnen, von Teams und der ganzen Unternehmensentwicklung“ beizutragen. Einer der vielen Vorteile von profilingvalues ist, dass es nicht manipulierbar ist, weil beim Ausfüllen unklar bleibt, wie die Auswertung erfolgt. Es sind keine Rückschlüsse auf das Ergebnis möglich.

„Machen uns die tiefgreifenden Krisen, Probleme und aktuellen Veränderungsprozesse in ihrer Komplexität und Rasanz nicht deutlich, dass wir auf einen fundamentalen Wendepunkt zusteuern?“, fragt Dr. Vogel. Die Folgen des Neoliberalismus und übersteigerten Kapitalismus, Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung sowie Populismus und Nationalismus sind Zeichen dafür, dass etwas grundlegend verkehrt läuft.

Neudefinition von Sinnfragen und Wertebewusstsein

Umgekehrt gibt es Lichtblicke, dass eine Neuorientierung bereits eingesetzt hat. Dies zeigt die neue Schwerpunktsetzung von Shareholder auf Stakeholder Value, Rettungsinitiativen wie die von Greta Thunberg und der Fridays For Future oder moderne Leadership-Ansätze wie die von Yves Morieux („Smart Simplicity“) und Jim Collins („From Good to Great“). Einher damit geht die Neudefinition von Sinnfragen und die Ausrichtung an einem neuen Bewusstsein für Werte.

Gerade hier bietet aus meiner ganz persönlichen Lebens- und Berufserfahrung heraus die von Robert S. Hartman begründete, mathematisch exakte Wertewissenschaft (Formale Axiologie) einen sehr guten Ansatzpunkt. Sie ist Grundlage der von mir 2008/2009 entwickelten Profilingvalues-Methode. Werte bilden grundsätzlich einmal eine wichtige Überlebensstrategie. Hundertfach am Tag messen wir Dingen, Menschen und Situationen Bedeutung zu (gut, schlecht, irrelevant), woraus sich unser ganz persönliches Wertesystem ergibt.

Drei Dimensionen der Werte

Für das Messsystem von profilingvalues unterscheiden wir drei Dimensionen von Werten: menschlich, also auf die einzelne Person bezogen,  praktisch, also auf die Situation oder den Lebensbereich bezogen und grundsätzlich, also auf das übergeordnete Umfeld bezogen. Das lässt sich dann auf unterschiedliche Kategorien anwenden. Für die Herleitung unserer Wertematrix im Bereich Führung werden diese Dimensionen um die beiden Werteräume „außen/Weltzugewandtheit“ und „innen/Selbstbild“ ergänzt. Angewendet auf die drei Dimensionen ließen sich daraus die Typen „Menschenfreund“ und „Unabhängiger“, „Pragmatiker“ und „Macher“ sowie „strukturierter Denker“ und „Zielstrebiger“ ableiten.

Aus den vielfältigen Erfahrungen unseres Teams im Bereich Unternehmensberatung haben wir jetzt das System von profilingvalues gezielt im Sinne einer nachhaltigen „werteorientierten Unternehmensführung“ weiterentwickelt. Es ergab sich logisch aus neuen Auswertungsformaten und einer internationalen Erweiterung unserer Kundenplattform. Dabei zeigte sich, dass die Wertematrix als Hilfsmittel für werteorientiertes Verhalten etwa in punkto Kommunikation, Meetings, Entscheidungen oder Führungsverhalten überall im Unternehmen relevant sein kann.

Globus-Modell als neues Gesamtkonzept

Aus dieser Vielzahl von neuen Erkenntnissen, Erfahrungen und Bedürfnissen haben wir unser Globus-Modell als neues Gesamtkonzept entwickelt. Den Nord- und Südpol, an denen alles aufgehängt ist, bilden dabei die Führungsebene und ihr gegenüber die Ebene „Sinn – Werte – Vision – Strategie“. Dazwischen ist – wie auf der Erde – vieles in Bewegung und Veränderung begriffen. Wir fokussieren uns dabei auf die Bereiche Potenzialentwicklung, Gesundheitsförderung und Organisationsentwicklung einerseits und andererseits auf die Themen Stellenbesetzung und Teamentwicklung. Die Bereiche Sales und Marketing haben wir natürlich ebenfalls zumindest im Blick.

Aktuell schaffen wir die Grundlagen dafür, indem wir unsere bisherigen Produkte und Prozesse standardisieren und weiterentwickeln, spezielle Angebote für Kunden generieren und das digitale Marketing vorantreiben. Durch den Aufbau einer neuen Mitgliederplattform im kommenden Jahr fördern wir den Erkenntnisgewinn durch Vernetzung und gegenseitigen Austausch. Unser Ziel ist, vom Anbieter für Wertediagnostik zum Wegbereiter für innovative Lösungen zu werden. Weitere Schritte sind die Etablierung einer Experten-Plattform und ein umfangreiches Angebot zur Aus- und Weiterbildung.

Etablierte Ansätze miteinbezogen

Die Kunst bei diesem Prozess der Neuorientierung ist für uns, nicht das Rad neu zu erfinden, sondern perfekt passende Bausteine aus etablierten bestehenden Ansätzen in unser Konzept miteinzupassen. Diese betreffen etwa moderne Organisationsentwicklung, Führungsdidaktik und Teamentwicklung oder Psychologie und Philosophie .

Ein wichtiges Anliegen ist es uns dabei zum Beispiel auch, deutlich zu machen, inwiefern die unterschiedlichen Wertemuster von jedem Einzelnen unsere Wahrnehmung beeinflussen. Ebenso geht es darum, dass gut geführte Teamprozesse heute ein entscheidendes Kriterium bei der Bewältigung der stark anwachsenden Komplexität um uns herum sind.

Tiefere Ebenen aufdecken

Unser System ist so angelegt, auch tiefere Handlungsebenen von jedem Einzelnen sowie in Teamprozessen und Unternehmen aufzudecken und mit Blick auf eine nachhaltige Werteorientierung gezielt weiterzuentwickeln. Dabei beziehen wir nicht nur kognitive Prozesse, sondern auch die Bereiche Spüren, Erleben, Fühlen mit ein.

Die Entwicklungen der letzten Jahre sind vielversprechend. Das Individuum rückt nach unserer Erfahrung ins Zentrum des Interessens und übernimmt mehr Verantwortung. Stellen werde zu Rollen. Organigramme zu Dynamogrammen und Organisationsstrukturen zu Performance-Plattformen. Die Frage „Warum?“, nicht „Was?“ ein Unternehmen macht, rückt immer stärker in den Fokus des Interesses.

Handlungsebenen in Unternehmen neu justieren

In diesem Sinne arbeiten wir daran mit, die Handlungsebenen in Unternehmen im Sinne einer werteorientierten Unternehmensführung schrittweise und situationsangepasst neu zu justieren:

  1. achtsam und sensitiv zu agieren (Sinn, Potenzial, Inspiration),
  2. gemeinsam das Richtige tun (Berufung, Funktion, Nutzen),
  3. es richtig zu tun und uns ständig zu verbessern (Entscheidung, Prozess, Methode) und
  4. gemeinsam die Verantwortung zu übernehmen.

Die Rückmeldungen bis jetzt stimmen mich und mein Team hoffnungsfroh. Auch in dieser komplexen, schnell veränderlichen und mitunter schwierigen Zeit können wir einen wichtigen Beitrag für eine gemeinsame und innovative Bewältigung künftiger Herausforderungen leisten.

 

Der Autor:

Dr. Ulrich Vogel aus München studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und öffentliches Recht. Seit 2009 ist er Gründer und Geschäftsführer von Profilingvalues. Davor machte er sich unter anderem als Büroleiter von Neumann International, als Senior Consultant bei Mercuri Urval oder als Mitglied der Geschäftsleitung bei RayCon International einen Namen. Die Erfahrungen, die er in dieser Zeit als Unternehmensberater gewonnen, verknüpfte er mit den wertediagnostischen Erkenntnissen des nobelpreisnominierten Wissenschaftlers Robert S. Hartman. Daraus entstand ein innovatives und außergewöhnliches Instrument für die wertvollste Ressource im Geschäftsleben – den Menschen. Die Weite des Anwendungsbereiches von profilingvalues macht Uli Vogel zu einem national und international gefragten Gesprächspartner für Entscheidungsträger aus Industrie und Wirtschaft. Ebenso für strategische und konzeptionelle Fragestellungen im unternehmerischen Bereich oder in den Human Resources.

Dr. Markus Blaschkas Tipp:

Als Projektleiter bin ich für das gesamte Projekt verantwortlich, muss aber nicht selbst alles erledigen!

© by Dr. Markus Blaschka 2019

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