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Profilingvalues im Coaching

Werte machen den Unterschied! Im Coaching und bei der Personalauswahl setze ich immer wieder Profilingvalues ein. Zunächst einmal: Was ist Profilingvalues überhaupt?

„Profilingvalues bietet einen umfassenden Blick auf Neigungen, Fähigkeiten, Kompetenzen, Interessen und Potenziale von Bewerbern, Mitarbeitern und Führungskräften.“ (Quelle: Profilingvalues)

Es ist ein wissenschaftlich gestütztes Verfahren, welches die „inneren Werte“ und die momentane Situation eines Menschen abbildet. Heraus kommt dabei ein umfassender Bericht, der die Persönlichkeitseigenschaften aufzeigt und in wieweit individuelle Potenziale gegenwärtig genutzt werden. Profilingvalues hat den Anspruch, „nachhaltig zur Förderung der Leistungsfähigkeit und Motivation des Einzelnen, von Teams und der ganzen Unternehmensentwicklung“ beizutragen. Meines Erachtens ist es eines der wenigen Verfahren, die auch halten können, was sie versprechen. Einer der vielen Vorteile von Profilingvalues ist, dass es nicht manipulierbar ist, weil beim Ausfüllen unklar bleibt, wie die Auswertung erfolgt. Es sind keine Rückschlüsse auf das Ergebnis möglich.

Der kleine Unterschied bei Profilingvalues

Im Gegensatz zu anderen Verfahren misst Profilingvalues nicht nur bevorzugte Verhaltensweisen bei Menschen, sondern liefert Aussagen über Werte und Einstellungen von Menschen. Somit betrachtet es deutlich „tiefere“ Schichten der Persönlichkeit. Eingesetzt wird es von mir im Rahmen von Personalauswahl, Personalentwicklung (vor allem in der Entwicklung von Führungskräften) bzw. zur Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen von Business Coachings. Das Vorgehen ist einfach:

Der Klient oder Bewerber erhält von mir per Mail einen Link mit gültigem Zugangscode für sein Profiling und füllt es an seinem PC aus. Der Kunde erhält dann einen mehrseitigen Report mit der Auswertung seines Profilings.

Im Business Coaching oder bei der Persönlichkeitsentwicklung werden üblicherweise vorher bestimmte Themen und Fragestellungen besprochen, um aus dem Profiling dann gezielt Hypothesen zu diesen Fragen näher zu untersuchen. Bei der Personalauswahl und im Recruiting erfolgt mit dem Bewerber ein (kürzeres) Auswertungsgespräch und dann mit dem Geschäftsführer und/oder Personalwesen ein detailliertes Auswertungsgespräch. In diesem Gespräch werden die engeren Kandidaten nochmals anhand ihres Profilings auf die Anforderungen der Stelle hin geprüft und mögliche Fragestellungen als Hypothesen abgeleitet. Diese Fragen und Hypothesen können dann in einem zweiten Interview nochmals mit dem Bewerber geklärt werden.

Der Report

Die Ergebnisauswertung mündet in einen professionell verfassten, verständlichen und anschaulich gestalteten Report. Am wichtigsten ist die Seite 5 – ein Beispiel finden Sie in der folgenden Abbildung:

Sie gliedert sich in zwei Spalten (Blick nach außen – Bewertung des Umfelds und Blick nach innen – Bewertung der eigenen Person/Rolle) und drei Zeilen. Die erste Zeile betrifft die menschliche Dimension und wird auch gerne mit dem Fragewort „Wer?“ identifiziert. Die zweite Zeile untersucht die praktische Wertedimension, assoziiert mit dem Fragewort „Was?“. Und schließlich findet sich in der dritten Zeile die systemische Wertedimension mit dem Fragewort „Wofür?“. Wenn wir uns nun also die Frage stellen: Wer ist um mich herum (linke Spalte – außen, erste Zeile – wer?) landen wir beim Thema Empathie, also der Frage, wie gut kann ich die Gefühle und Ansichten der Menschen um mich herum verstehen. Wenn wir uns aus unserem Inneren heraus fragen „was ist zu tun?“ beschäftigen wir uns mit unseren Stärken und wie wir diese einsetzen. Die Frage „wofür ist etwas um mich herum?“ führt uns zu Systemen, Prozessen und Strukturen im außen (also z.B. dem Unternehmen), die Frage „wofür bin ich?“ ist die Frage nach dem Selbstkonzept, also nach der persönlichen Zielorientierung.

Jeder dieser sechs Positionen ist mit einem Balken und einer Raute als Ergebnis des Profilings belegt. Der Balken entspricht dabei dem Können oder der „Sehschärfe“, also wie gut jemand die Fragestellung der Position (siehe oben) für sich beantworten kann. Somit entspricht ein langer Balken also einer hohen Sehschärfe und ist als gut zu bewerten. Die Raute hingegen zeigt, welchen Fokus jemand gerade auf die Fragestellung legt. Dabei ist die Idealstellung hier die Ausgewogenheit, also die Raute in der Mitte. Eine Raute links davon steht für eine verminderte Aufmerksamkeit für die Fragestellung, rechts davon einen für einen erhöhten Fokus auf der Position.

Fall-Beispiel: Business Coaching eines Solo-Selbstständigen in der Sinnkrise

Der Klient, ein hoch empathischer Mensch, definiert sich stark über sein Tun. Aktuell fällt im Profiling auf, dass er seine Empathie nach außen nicht zeigen will und vernachlässigt so eine deutlich ausgeprägte Stärke. Darauf angesprochen, gibt er zu, nach einer privaten Enttäuschung aktuell keine Lust auf andere Menschen zu haben. Bei der Skala Erfolgsorientierung zeigt sich wenig „Sehschärfe“, d.h. der Klient scheint wenig Klarheit über seine Stärken und Schwächen zu haben. Gleichzeitig ist das Wollen deutlich reduziert, was auf starke Frustration in der gegenwärtigen Situation hindeutet. Auf diese Hypothese angesprochen, gibt der Klient zu, gerade an einer „Neupositionierung“ zu arbeiten, sei es aber gleichzeitig leid, mit oft so schwierigen Kunden zu arbeiten. Auch wirtschaftlich sei die Lage schwierig. Ein Ansatz zur Lösung dieser Krise zeigt sich bei der Skala Zielorientierung: der Klient scheint extrem hohe Maßstäbe zu haben, legt aktuell einen sehr hohen Fokus auf die eigenen Ziele und sein Selbstkonzept – er gibt auch schnell zu, in einer gewissen Sinnkrise zu sein. Wie bei vielen Selbstständigen führte hier ein Umbruch im privaten Umfeld auch zu einer entsprechenden Situation im Beruf. Bei näherem Hinsehen ergibt sich die Hypothese, dass der Klient aktuell alles Negative betont, aber nicht in der Lage ist, die positiven Aspekte der Situation zu erkennen. Dies wird durch eine recht idealistische Weltsicht und die hohen eigenen Maßstäbe noch verstärkt.

Profilingvalues als Meilenstein

Im Coaching entwickeln wir eine Strategie für den Klienten, die nächsten Schritte aus der Krise wieder zu gehen. Für ihn ist es zunächst einmal hilfreich, quasi von einer neutralen Position von außen nochmals die Krise und ihre ausgeprägte Schwere gespiegelt zu bekommen. Gleichzeitig ergeben sich auch Hinweise auf Stärken, die der Klient einsetzen kann. Er ist ein Machertyp mit hoher Empathie, daraus entwickelt er für sich einige Themen, die er mit seinen Vertrauten in nächster Zeit im Geschäft angehen will. Ihm wird auch klar, dass er sich in nächster Zeit mehr mit spirituellen Fragen (die ja oft nach Erreichen des 40. Lebensjahres auftauchen) beschäftigen will, was für ihn auch besonders bedeutet, sich wieder mehr Zeit für seine Kinder und deren Entwicklung zu nehmen (Kinder als Vermächtnis). Im Laufe der nächsten Sitzungen beschreitet der Klient diesen Weg weiter und findet auch – dank seiner hohen Empathie und als Machertyp – Partner und Kunden, die ihn auch beruflich und finanziell wieder auf die Erfolgsspur bringen. Als wir schließlich am Ende des Coachings nochmals die Erfolgsfaktoren betrachten, bezeichnet der Klient das Profiling als Meilenstein. Vor allem die sehr klare Sicht „von außen“ auf die Situation und seine Stärken waren für ihn die Punkte, die ihm eine komplett andere Perspektive auf seine damalige Situation ermöglichten.

Sie sind neugierig, was Profilingvalues für Ihre aktuelle Situation leisten kann? Dann sprechen oder schreiben Sie uns unverbindlich an – gerne informieren wir Sie über Einsatzmöglichkeiten, Ablauf und Kosten.

Aktion: im März und April 2017 bieten wir ein Profilingvalues mit Auswertungsgespräch (30 min.) zum Aktionspreis von 450 Euro zzgl. Mehrwertsteuer an. Fordern Sie am besten gleich jetzt einen kostenlosen Beispielreport per Mail an info@drblaschka.de an!

Dr. Markus Blaschkas Tipp:

Als Projektleiter bin ich für das gesamte Projekt verantwortlich, muss aber nicht selbst alles erledigen!

© by Dr. Markus Blaschka 2019

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