Zum Hauptinhalt springen

Jetzt unverbindlich anfragen: +49 8035 87 30 53 | office@drblaschka.de

Coach Dr. Markus Blaschka

Ohne starke Personalentwicklung kein Coaching-Erfolg

Coaching in Unternehmen: Warum es oft scheitert – und was wirklich hilft

Coaching kann in Unternehmen viel zum Unternehmenserfolg beitragen. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Coaching scheitert oft nicht an Coaches oder Klient:innen. Es liegt häufig an fehlenden Strukturen, mangelndem Support oder an der Unternehmenskultur.

In dieser Artikelserie beleuchte ich zentrale Erfolgsfaktoren auf Unternehmensseite. Nur damit funktioniert Coaching in Unternehmen. Coaching-Erfolg braucht mehr als nur gute Coaches und interessierte Klienten.

Die Basis für diese Artikelserie

Seit 2007 bin ich Business Coach. In dieser Zeit habe ich Hunderte Klient:innen begleitet. Dazu gehören Führungskräfte, Projektverantwortliche und Selbstständige. Ich habe Branchenerfahrung von IT über Pharma und Automotive bis zum Gesundheitswesen. Personalentwickler begleite ich beim Aufbau von Coaching als Maßnahme im PE-Mix. Schließlich habe ich über zwölf Jahre lang Business Coaches ausgebildet.

Coaching in Unternehmen kann viel Positives bewirken, wenn es richtig eingesetzt wird.

Für Führungskräfte bedeutet Coaching:

  • Klarere Entscheidungen und mehr Souveränität im Führungsalltag.
  • Bessere Kommunikation mit Teams, Kolleg:innen und Vorgesetzten.
  • Reflexion über blinde Flecken, um Herausforderungen gezielt anzugehen.
  • Persönliches und berufliches Wachstum

Für Unternehmen bedeutet Coaching:

  • Führungskräfte, die bewusst handeln, Verantwortung tragen und ihre Rolle gut ausfüllen.
  • Weniger Reibungsverluste, weniger Konflikte und schnellere Konfliktbehebung.
  • Mehr Eigenverantwortung und Problemlösungskompetenz auf allen Ebenen.
  • Höhere Zufriedenheit und geringere Fluktuation durch gezielte Entwicklung.

Doch Coaching funktioniert nicht im luftleeren Raum. Ob es wirklich wirkt, hängt nicht nur vom Coach und den Klienten ab. Es kommt vor allem darauf an, ob das Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen schafft.

Fangen wir mit einem der wichtigsten Faktoren an: die Rolle der Personalentwicklung.

Ohne starke Personalentwicklung kein Coaching-Erfolg

Die Personalentwicklung hat es schwer. Sie muss nachweisen, dass die Weiterbildung und Entwicklung der Mitarbeitenden entscheidend für den Unternehmenserfolg sind. Gerade in Krisenzeiten wird oft zuerst an Entwicklungsmaßnahmen gespart. Ein fatales Signal, vor allem auch an die Mitarbeitenden.

Für das Gelingen von Coaching ist eine starke, gut vernetzte Personalentwicklung essenziell. Warum? Weil Coaching oft noch als „Reparaturmaßnahme“ für schwache Führungskräfte gesehen wird. Im TOP-Management gibt es oft den Irrglauben, dass man einen Coach nur braucht, wenn man nicht stark oder gut genug ist. Diese Führungskräfte würden niemals in Frage stellen, ob ihr Fußballteam einen Coach braucht.

Hier kommt die Personalentwicklung ins Spiel. Sie muss informieren, den ROI von Coaching zeigen und eine positive Entwicklungskultur schaffen. Oft fühlt sich das an wie ein Kampf gegen Windmühlen. Doch erfolgreich umgesetztes Coaching kann auch die Personalentwicklung langfristig stärken. Dann ist Coaching als strategisches Instrument etabliert und zahlt auf den Unternehmenserfolg ein.

Fünf Maßnahmen, um als Personalentwickler:in Coaching erfolgreich zu etablieren:

  1. Coaching-Know-how aufbauen: Mindestens eine Person in der Personalentwicklung sollte eine Coaching-Ausbildung haben. So kann sie intern kompetent über Coaching sprechen.
  2. Erfolgsgeschichten sammeln und teilen: Verwenden Sie anonymisierte Fallstudien oder Berichte von Führungskräften. So zeigen Sie den echten Nutzen von Coaching. B. in internen Newslettern, auf Townhalls oder im Intranet.
  3. Eigene Coaching-Formate entwickeln. Beispiele? Eine interne „Coaching-Sprechstunde“ einführen oder Peer-Coaching-Programme starten. So wird Coaching ein wichtiges Entwicklungsinstrument im Unternehmen.
  4. Coaching sichtbar machen: Eine jährliche interne Messe für Coaching organisieren. Coaches präsentieren sich, teilen ihre Erfahrungen, und Führungskräfte können Coaching ohne Verpflichtungen ausprobieren.
  5. Führungskräfte einbinden: Oft scheitert Coaching noch an falschen Vorstellungen. Dagegen hilft es, Führungskräfte aktiv in die Gestaltung einzubeziehen – z. B. durch Pilotprojekte, in denen sie selbst Coaching erleben oder als Multiplikatoren agieren.

Praxis-Tipp: Personalentwickler sollten sich als Coaching-Botschafter im Unternehmen sehen. Dazu brauchen sie fundiertes Wissen, klare Erfolge und kreative Formate. So wird Coaching erlebbar. Für alle Führungskräfte, nicht nur die Geschäftsleitung.


Im nächsten Teil der Serie geht es um eine entscheidende Voraussetzung für Coaching-Erfolg: das Commitment des Top-Managements.

Du willst den Überblick über alle Erfolgsfaktoren auf Unternehmensseite? Hier findest du die komplette Artikelserie im Überblick.


Du willst Coaching strategisch in deinem Unternehmen einführen? Ich unterstütze Unternehmen auf verschiedene Weise. Dazu gehört der Aufbau von Coach-Pools, die Integration in Entwicklungsprogramme und die Entwicklung einer nachhaltigen Coaching-Strategie.

Buche ein unverbindliches Beratungsgespräch. Dann skizzieren wir erste Ideen für Dich.