Mein Weg
Mein Leben verlief selten gradlinig.
Mit 18 habe ich meinen Vater verloren, zwei Jahre später meine Mutter. Plötzlich stand ich allein da – in einer Zeit, in der andere noch Halt suchen.
Ich habe bei Freunden der Familie gewohnt, später meine erste eigene Wohnung bezogen. Zum ersten Mal habe ich mich gefragt: Wer bin ich? Was trägt mich?
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn außen alles irgendwie funktioniert, während innen die Orientierung fehlt.
Ich weiß, wie Überforderung aussieht – und wie einsam sie sich anfühlen kann.
Heute bin ich genau deshalb für andere da: nicht nur als Coach, sondern als Sparringspartner auf Augenhöhe – weil ich dieses Gefühl kenne. Und weil ich weiß, wie wichtig es ist, sich verstanden zu fühlen, wenn man selbst gerade den Zugang zu sich verloren hat.
Was mich antreibt
Ich begleite Menschen, die führen, entscheiden, gestalten – oft bis an ihre Grenzen. Die viel leisten, aber sich selbst dabei manchmal aus dem Blick verlieren.
Ich kenne diesen Druck. Ich weiß, wie es ist, immer zu funktionieren – und wie heilsam es sein kann, einen Moment innezuhalten.
Mein Ziel: Dass meine Klient:innen wieder bei sich selbst ankommen.
Denn wer sich selbst spürt, trifft klarere Entscheidungen, führt bewusster – und lebt authentischer.
Ich arbeite mit Persönlichkeitsdiagnostik, Biografiearbeit und Coaching.
Aber vor allem mit dem, was mich selbst geprägt hat: der Erfahrung, an Grenzen zu stoßen – und neue Wege zu finden.
Denn souveräne Führung beginnt mit Selbstführung.
Alles beginnt mit dir.
Wer ich bin
Bewegung und Ruhe – beides brauche ich, um in meiner Mitte zu bleiben.
Seit ich 18 bin, begleitet mich das Gym. Gleichzeitig zieht mich meine Neugier immer wieder zu Neuem: Segelfliegen, Tauchen, SUP, Skifahren, Bogenschießen. Nicht alles bleibt. Aber die Freude am Entdecken – die ist geblieben. Diese Offenheit bringe ich auch in meine Arbeit ein.
Musik ist mein Rückzugsort. Klassik, Oper, große Werke. Mozart, Verdi, Chopin, Bach, Rachmaninow. Keine Hintergrundbeschallung, sondern volle Präsenz. Musik schenkt mir Klarheit und Tiefe – beides fließt in meine Coachings ein.
Ich lese viel. Bücher öffnen mir neue Perspektiven und helfen mir, auch mich selbst immer wieder zu hinterfragen. Diese Haltung – neugierig und lernbereit zu bleiben – gebe ich an meine Klient:innen weiter.
Ich bin queer, hochsensibel und Kriegsenkel. Ich weiß, wie es ist, sich fremd zu fühlen in einer Welt, die oft klare Schubladen erwartet. Wer mit mir arbeitet, trifft auf echtes Verständnis. Nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen.
Mehr als 150 Business-Coaches durfte ich ausbilden – und dabei selbst unzählige Erkenntnisse sammeln. Heute profitieren meine Klient:innen von dieser Tiefe und Bandbreite an Erfahrung.
Transzendentale Meditation ist Teil meines Alltags geworden. Denn ich glaube: Äußere Klarheit beginnt oft mit innerer Stille.
Und meine Weiterbildungen in Fitness und Krafttraining? Sie waren Teil eines persönlichen Wegs. Ich wollte ein frühes Trauma rund um meine Unsportlichkeit heilen – und zeigen, dass alte Glaubenssätze sich wandeln lassen, wenn man bereit ist, hinzuschauen.