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Produkte klarer definieren mit LeSS

Mega-Trends und technologische Durchbrüche erfordern heute ein hohes Maß an Flexibilität. Erfolgreiche Unternehmen sind flexibel und in der Lage, schnell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zu reagieren. Als Scrum-Master, der Unternehmen im Projektmanagement und bei der agilen Transformation begleitet, hat sich für mich in der Praxis immer wieder die Frage nach den „Produkten“ als zentrales Element herauskristallisiert.  Sie sind eines der wesentliche Ziele des Scrum-Entwicklungsprozesses. Welches wichtige Ergebnis dazu das aus der skalierten Welt von Large Scale Scrum (LeSS) entlehnte Werkzeug der  Feature-Team-Adoption-Map leisten kann, zeigt der folgende Blogbeitrag.

Ich durfte einige Workshops begleiten, bei denen ein oft zähes Ringen um den richtigen Ansatz stattfand, die Produkte des Unternehmens zu definieren. Besonders schwierig wird die Frage mit zunehmender Unternehmensgröße und damit der Komplexität von Organisation, Prozessen und IT-Systemen. Auch ist die heute noch weitverbreitete Aufteilung in „Fachbereich“ und „IT“ meiner Erfahrung nach nicht hilfreich, sondern eher störend. Gerade durch die interdisziplinären oder cross-funktionalen Teams in der agilen Welt will man diese noch nie sonderlich hilfreiche Grenze in den Köpfen wieder beseitigen.

Produkte möglichst breit anlegen

Wenn wir also Scrum mit mehreren Teams nutzen und einen Ansatz zur Skalierung von Scrum benötigen, finde ich LeSS eine sehr sinnvolle Methodik, da es am besten die Prinzipien von Scrum achtet. In LeSS versucht man, Produkte möglichst „breit“ anzulegen, also den Fokus auf weniger und „größere“ Produkte zu legen. Wenn ein Automobilhersteller also nun ein Elektroauto bauen möchte, sind dann z.B. die Ladestationen oder die App Teil des Produkts oder nicht? Auch wenn man die Frage nicht allgemein beantworten kann: Denken Sie kurz darüber nach, wer eine Ladestation oder die App nutzen würde, wenn er nicht das passende Automobil fährt? Fragen Sie dazu auch gerne Ihre Kunden: „Was ist unser Produkt?“

Der nächste Schritt ist dann, die Produktdefinition praktisch machbar und sinnvoll wieder einzuschränken. Vielleicht entwickeln Sie Teile im Unternehmen selbst und andere Teile sind an Zulieferer ausgelagert, dann ist eine übergreifende Produktdefinition schwierig umzusetzen.  Vielleicht erkennen Sie auch, dass Ihr Unternehmen heute noch nicht vollständig in der Lage ist, die Trennung zwischen allen Fachbereichen und allen IT-Abteilungen zu stemmen. Wählen Sie also die Produkte auch so, dass sie praktisch umsetzbar sind. In der heutigen Welt.

„Definition of Done“ zeigt Leistungsvermögen

Somit pflegt LeSS den Ansatz, die Produkte so breit wie möglich anzulegen, gleichzeitig aber im Blick zu behalten, was praktisch sinnvoll machbar ist.

Nun kommen wir zur Definition of Done (DoD), also den Kriterien, die in jedem Sprint für ein Produktinkrement gelten müssen, damit es als „done“ gilt. Die Erweiterung der DoD ist bei der agilen Transformation eine weitere Herausforderung. Besonders, wenn im Unternehmen noch Mängel bei den Voraussetzungen für häufige Auslieferung bestehen: fehlende Testautomatisierung, Mängel bei der Integration oder Probleme beim deployment der fertigen Software. Beispiele für „done“ könnten sein: Code ist fertiggestellt, Dokumentation erstellt, Code Review durchgeführt, Coding Guidelines eingehalten, Unit Tests durchgeführt mit positivem Ergebnis und Akzeptanztests durchgeführt.

Die Feature Team Adoption Map

Als agiler Coach führe ich nun mit den Teams gerne eine kleine Visualisierung durch: Ich lasse auf zwei Hälften einer Pinnwand die Dinge sammeln, die in jedem Sprint erledigt werden und die Dinge, die nicht in jedem Sprint gemacht werden. Die Teams schreiben dazu auf Karten alle Punkte, die ihnen einfallen.  Danach überklebe ich die eine Hälfte (wird in jedem Sprint gemacht) mit „Definition of Done“ und die andere Hälfte mit „undone  work“.

Die DoD zeigt genau, was das Team momentan in jedem Sprint zu leisten vermag. Die „Undone work“ müssen wir erst einmal transparent machen und auch im Management aufzeigen, dass hier Themen angegangen werden müssen, um die DoD zu erweitern.

Beide Schritte, also die Produktdefinition und die Definition of Done sind hilfreiche Vorarbeiten für die nun folgende Feature Team Adoption Map. Sie bildet ein wichtiges Werkzeug für die Kollaboration und Diskussion. Mit ihr lassen sich die vorliegende Situation, das gewünschte Zielbild und die nächsten sinnvollen Schritte auf dem Weg dorthin aufzeigen.

Das genaue Vorgehen zur Feature Team Adoption Map findet sich auf der LeSS Website.

Dr. Markus Blaschkas Tipp:

Als Projektleiter bin ich für das gesamte Projekt verantwortlich, muss aber nicht selbst alles erledigen!

© by Dr. Markus Blaschka 2019

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