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Gut bei Stimme in Videokonferenzen

Die Stimme verstummt: Nicht nur im öffentlichen Leben gehen viele während der Corona-Epidemie auf Distanz. Auch im Berufsleben wird mehr und mehr auf Abstand geachtet. Die Zahl der neu eingerichteten Homeoffice-Plätze in Firmen ist sprunghaft angestiegen. Verloren geht damit allerdings ein Stück gewachsener Firmenkultur: Das Gespräch zur schnellen Problemlösung mit Firmenkollegen auf dem Gang, Inhouse-Messen für Kundenpräsentationen oder die Vorstellung von Neuheiten bei Firmenbesuchen sind vielerorts vorerst passé. Stattdessen: Videotelefonate, -konferenzen und -präsentationen, Online-Schulungen oder Projektarbeit im Team via „Teams“.

Der steigende Anteil virtueller Kommunikationsformen macht ein Umdenken erforderlich. Aus dem persönlichen Gespräch wird unversehens die wachsende Notwendigkeit, einen Sachverhalt und in der Regel auch sich selbst virtuell „zu präsentieren“. Damit der gute Ton dabei nicht verloren geht, gibt uns in diesem Blogbeitrag ein geschätzter Netzwerkpartner von mir ein paar wichtige Insidertipps. Der Schauspieler, Dozent und Wirtschafts-Stimmcoach Arno Fischbacher aus Salzburg ist der Experte, wenn es um die Magie und Macht der Stimme im Business geht (Hier geht’s zum Interview). Er gibt uns Tipps, wie mehr Stimmbewusstsein zu mehr Wirkung und Überzeugungskraft verhelfen kann.

Die Kunst der Selbstpräsentation

Webinare, Zoom-Konferenzen, Podcasts oder Erklär- und Schulungsvideos werden auch in der Coaching- und Beraterbranche mehr und mehr den Alltag prägen. Ein Grund mehr, sich in Sachen Selbstpräsentation, Stimmausdruck und der Kunst der richtigen Kommunikation fit zu machen. „Bereits seit Monaten spielt bei Coaching-Anfragen und Trainings die Coronasituation eine wichtige Rolle“, erklärt Arno im Gespräch. Die Unternehmen suchen nach Alternativen, wenn Kundenbesuche nicht mehr möglich sind. „Dazu zählen natürlich Videocalls oder man sucht Verbesserungsmöglichkeiten für Kontakte via Telefon.“

Denn auch das richtige Telefonieren will gelernt sein. „Wenn ich den Kunden anrufe, muss ich es in den ersten fünf bis sieben Sekunden schaffen, beim gegenüber Interesse zu wecken, so dass er mir überhaupt zuhört.“ Dabei spielen evolutionsbiologische Mechanismen eine entscheidende Rolle im Gehirn. Was gibt es dazu für Tipps? Einfach gesagt, ist nicht in erster Linie die Qualität oder die Stimmlage entscheidend, sondern die kommunikative Wirkung der Stimme. Das heißt: Was bewirkt die Stimme in meinem Gegenüber?

Ebenen der Kommunikation

Ich möchte diese Frage anhand von vier unterschiedlichen Kriterien veranschaulichen: Die Beziehungsebene, die Dialogebene, die Aufmerksamkeitsebene und die Stressebene. Bei Punkt eins, dem Beziehungskriterium, ist entscheidend, ob ich mein Gegenüber in seiner Rollenfunktion, etwa als Abteilungsleiter oder Kunde, oder als Individuum anspreche. Die dabei wirksamen Mechanismen sind sogar wissenschaftlich erforscht. Das limbische System im Gehirn registriert feinste Unterschiede, wenn sich der Anrufer im Grunde nicht für mich persönlich interessiert. Und legt einen Schalter um.

Vor kurzem hatte ich im Coaching einen sehr engagierten junge Mann, der für einen sehr bekannten Trainer Telefonakquise betreibt und dafür ein erstklassiges Konzept zur Verfügung hat. Das Konzept ist valid und international geprüft. Trotzdem konnte er keine Ergebnisse einfahren. In der Analyse haben wir dann gesehen, dass es genau um diesen Einstieg ins Telefonat geht. Klingt es persönlich oder unpersönlich? Genau darum geht es auch bei Videopräsentationen oder Podcasts. Im Grunde genommen wollen wir anderen nicht zuhören, die uns nicht persönlich als Menschen ansprechen. Dementsprechend ist es viel leichter mit Menschen zu telefonieren, die ich bereits vom Kontakt her kenne.

Stimme als Ausdruck innerer Gestimmtheit

Wir beeinflussen die Stimme ja in der Regel nicht technisch wie ein Instrument, sondern die Stimme ist das Ergebnis einer mentalen Situation sowie Ausdruck einer inneren Haltung und Gestimmtheit. Sie gibt Aufschluß darüber, in welcher Beziehung ich zu meinem Gesprächspartner stehe. Man hört das zum Beispiel beim Telefonieren sehr deutlich, ob derjenige gerade mit dem Chef oder dem Lebenspartner spricht. Im kalten Kontakt ist so ein Beziehungsaufbau natürlich schwieriger, wenn man nicht verstanden hat, wie man sich innerlich darauf einstellen kann. Dasselbe gilt für die Präsentation, egal ob live oder im Video.

Faszinierenderweise gilt das auch, wenn ich die Menschen kenne, denen ich im Video ein Projekt präsentiere. In dem Moment, wo es um die Sache geht, klingt die Stimme der meisten Menschen plötzlich sehr sachlich und nüchtern. Das hat im Zuhörer den beschriebenen Effekt, dass die innere Lust und Bereitschaft, zuzuhören, dramatisch sinkt.  Es erfordert Energieaufwand, bewusst zuzuhören und nicht mit der Maus herumzuscrollen und Emails zu lesen. Zu beachten ist auch der grundlegende Unterschied bei Videocalls: Während ich dort prinzipiell Kamera und Mikro ausschalten kann, stehe ich bei einer Präsentation im Raum mit Zuhörern quasi öffentlich unter Beobachtung.  Und fühle mich einer gewissen Etikette verpflichtet.

Wie fessele ich meine Zuhörer?

Dazu kommt, dass ich in der Lockdown-Situation relativ viel und lange hinter dem Rechner sitze. Allein dadurch, dass ich mich weniger bewege, sinkt die Aufmerksamkeitsspanne deutlich. Es strengt an, aufmerksam zu bleiben. Einer meiner Kunden, ein Software-Haus, das für Steuerberater arbeitet, hatte die Situation, dass sie neue Produkte normalerweise „live“ bei einer zweitägigen Veranstaltung vor 100 bis 200 Kunden vorstellen. Jeder Produktmanager trägt dabei in einer Art kurzer Schulung seine Neuerungen vor. Diesmal ging es nur online und war nur für einen Tag konzipiert. Meine Aufgabe lautete nun, die Produktmanager so zu trainieren, dass ihr einstündiger Slot auch virtuell am Bildschirm so aufregend und überzeugend rüberkommt, dass die Kunden auch wirklich am Rechner bleiben und sich das anschauen.

Welches sind die größten Gefahren in so einer Situation, für die man Alternativen entwickeln muss? Ganz zentral sind genügend Sprechpausen. Wenn es uns als Zuhörern so erscheint, als spreche jemand zu schnell, dann sind meist fehlende Dialogpausen die Ursache. Dahinter steckt die noch nicht vorhandene Bereitschaft des Sprechers, dem Publikum geistig tatsächlich zuzuhören. Wenn der Sender immer nur powert und Input liefert, signalisiert er damit, dass er innerlich nicht neugierig auf sein Gegenüber – den Zuhörer – und dessen Reaktion ist. Das braucht Zeit. Mangelnde Sprechpausen zeigen ganz klar, dass der Sprecher sich nicht auf das eingestellt hat, was im Zuhörer vor sich geht.

Dialogpausen sind entscheidend

Die Sprachverarbeitung im Empfänger braucht nämlich Zeit, damit aus dem Hören und Verstehen der Worte ein gedankliches Verständnis des Inhalts wird. Was dann im dritten Schritt folgt, ist ein Feedback als körperliche Reaktion, also ein Zustimmungslaut oder ein Kopfnicken. Dabei sind Dialogpausen entscheidend. Dramatisch ist diese Situation natürlich, wenn ich vor dem Bildschirm sitze, die Mikrophone sind stummgeschaltet und ich sehe auch niemanden. Ich bekomme also keine Rückmeldungen. In diesem Fall braucht es eine mentale Voraussetzung, um das zu erahnen und in meinen Vortrag miteinzubinden. In dieser Situation brauche ich weniger Sach- und dafür mehr Dialogssprache.

Wie sieht das konkret am Beispiel eines Videos aus? Die einfachste Unterscheidung sind bei der Sachsprache Signalwörter und Ausdrücke wie „Ich“, „Wir“, „unser“, „es hat“ oder „man wird“. Auf der anderen Seite der Dialogsprache gibt es nur zwei zentrale Wörtchen: „Sie“ und „Du“. Sinnvoll ist es, ergänzend konkrete, ernstgemeinte Fragen zu stellen und nicht nur rhetorische Fragen wie „Was ist jetzt der nächste Schritt?“. Diese Frage ist für sich genommen nichts wert.

In die Sicht des Zuhörers eintauchen

Im genannten Fall könnte die Frage lauten: „Was machen Sie, liebe Steuerberater, jetzt, wenn Sie von ihrem Kunden eine große Datenmenge hereinbekommen? Was könnte jetzt eine Möglichkeit sein, die vielen neuen Daten mit einem Knopfdruck hochzuladen?“ Vom Werkzeug her gesehen empfehle ich, jede Präsentation mit grundsätzlichen, jeweils in die Tiefe gehenden und aufeinander folgenden Fragen zu gliedern. Als nächsten Schritt empfehle ich, vor die Frage noch eine Suggestion zu stellen.

Die zentrale Herausforderung für mich als Vortragsredner lautet ja: Wie halte ich diese lange Aufmerksamkeitsspanne? Mit formalen Kleinigkeiten lässt sich so etwas nicht bewerkstelligen. Ich muss mir bereits bei der Vorbereitung die Frage stellen, was könnte mich denn als Zuschauer oder Zuhörer eine Stunde lang interessieren? Daraus kann ich Fragen entwickeln. Dann ist nicht mehr unbedingt wichtig, was das Produkt oder die Idee kann oder woraus das Projekt besteht. Entscheidender als 1.000 Fakten ist, was für mich als Zuhörer oder Zuschauer relevant ist. Zum Zuhören animiert es also nur, wenn es dem Sprecher gelingt, etwas in mir anzusprechen, bei dem ich hellhörig werde. Trotz Schnörkel und interessanter Stimme wird es für mich nicht interessant, wenn es mich nicht angeht. Erklären ist somit eine intelligente Alltagsübung für Menschen, die viel präsentieren. Wichtig: Die passend gesetzten Sprechpausen gliedern den Vortrag, verbessern das Verständnis und sorgen für Aufmerksamkeit.

Pflegen Sie Dominanz in der Stimme

Welches ist nach der Klärung der sprachlichen Beziehungsebene der nächste wichtige Punkt? Der Aufforderungscharakter der Stimme bzw. das Dominanzattribut. Wenn eine Stimme etwas brummelig, einförmig oder monoton klingt, wirkt das wenig ansprechend. Ein einfaches Hilfsmittel dagegen: Bevor ich zu sprechen beginne, verändere ich meine Körperhaltung und stehe idealerweise auf und spreche im Stehen. Das wäre bei längeren Präsentationen vor der Kamera eine dringende Empfehlung. Die Atmung fließt freier und auch die Gestik wird sofort gelöster. Ideal sind Tische, die man zum Stehen auch hochfahren kann. Das produziert mehr Dominanz in der Stimme. Dann klingen in der Stimme Obertöne, die in der Stimme des Gesprächspartners auf den Aufmerksamkeitsknopf drücken.

Lässt sich das Sitzen nicht vermeiden, hilft auch der Kutschersitz. Man rutscht an die Vorderkante des Sitzes, richtet sich auf und macht sich körperlich groß und lang. Beim Stehen nimmt man eine balancierende Haltung wie auf dem Surfbrett ein. So wird das Zwerchfell aktiviert. Die Stimme klingt dann kräftiger und ansprechender. Ergänzend ist ein Glas Wasser immer ein Muss.

Magie und die Kunst der Suggestion

Wenn wir kurz rekapitulieren, dann sind für einen gelungenen Vortrag die Klärung der Beziehungsebene, die Bereitschaft zuzuhören mit den passenden Sprechpausen mit der richtigen Körpersprache sowie einer Stimme, die auf sich aufmerksam macht, zu verknüpfen. Man kennt solche Stimmen, die bei Versammlungen oder im Caféhaus einfach herauszuhören sind. So etwas triggert in uns einen Schalter. Wenn diese Stimme spricht, hören die Menschen einfach zu. Im Vortrag gilt, dass wir immer wieder Signale brauchen, um den Zuhörer heranzuholen.

Es gibt ergänzend dazu ein sprechtechnisches Instrument, das ich bei meinen Vorträgen nutze: das magische erste Wort. Etwa wenn in einer Präsentation ein neuer Gedanke kommt, dann gilt es innezuhalten, dem Publikum eine Pause zu geben, um das Vorherige inhaltlich sozusagen zu verstoffwechseln. Daraus entsteht eine Gliederungspause. Danach muss ich meine Zuhörer wieder ins Boot holen. Also brauchen wir eine Frage, vor die ich eine Suggestion setze.

Wenn du … jetzt drei Punkte gehört hast, was könnte denn jetzt das fehlende vierte Element sein? In dieser Formulierung klingt die Suggestion „Wenn“ als sprachlicher Türöffner. Das „Du“ spricht ergänzend das Gegenüber direkt als Adressat an und eröffnet den Dialog. Akzentuiere ich das „Wenn“ als erstes Wort ergänzend durch eine längere Pause, entsteht eine magische Pause, die alle Zuhörer förmlich in die Aufmerksamkeit zwingt.

Bewegung vermindert Stressbelastung

Nun, an dieser Stelle sei es verraten, der vierte Punkt ist der Stressfaktor. Die Stimme verrät immer auch den kleinsten Druck: Ergebnis-, Zeit- oder Leistungsdruck sowie jede kleinste Anspannung und Nervosität schwingen in der Stimme mit. Wenn ich weiß, dass 200 Kollegen zuhören, ist das immer ein Stressfaktor. Deshalb ist ein tonloses Mini-Warming up für die Stimme vor dem eigentlichen Vortrag sehr zu empfehlen. Der erste Schritt ist immer körperlich, Adrenalin wird nur durch Bewegung verbraucht. Ich empfehle, die Schultern zu kreisen (dort, wo die Spannungen sitzen), sich dehnen, räkeln, gähnen und mit den Armen große kreisende Bewegungen zu machen. Das öffnet den Brust- und Herzraum. Das ist das Mindeste. Als Nächstes 90 Sekunden mit den Lippen flattern und dabei vielleicht ein Kinderlied brummen.

Das, was uns während des Vortrags stresst, ist der innere Treiber, der uns nötigt weiterzusprechen, weil wir unser Gegenüber nicht sehen. Das belastet uns mental und erzeugt Spannungen im Körper. Dadurch wird die Stimme unangenehm und höher. Das wiederum stresst uns als Zuhörer. Der Fachbegriff dafür ist: Sprechdruck. Sobald man merkt, man gerät in so einen Strudel, heißt es innehalten. Das ist ein mentaler Befehl, aber dazu empfehle ich eine körperliche Aktion, damit es Wirklichkeit wird.

Gedankenbefehl setzt eine Zäsur

Wenn man also etwa im Stehen spricht und man merkt, es wird brenzlig, dann steige ich innerlich aus und steige real von einem Fuß auf den anderen. Das ist ein unscheinbarer, aber hochwirksamer gedanklicher Befehl. Beim Vortrag zu denken, ist schwierig, weil man schon so gestresst ist. Gehirntechnisch betrachtet, wechselt man die Ebene. Die Schultern fallen automatisch runter.  In diesem Moment, wo man es tut, wechselt das Ich auf Körperwahrnehmung. Man spürt sich und es lösen sich die stammhirngesteuerten Stressspannungen, die eine Spur loslassen. Eine Art Kurzentspannung. Die Stimme wird wieder tiefer und Entspannung macht sich breit. Das wirkt dann auch als Gliederungspause ganz passend.

Präsentationen im Homeoffice oder bei einer Videopräsentationen sind natürlich anspruchsvoller als ein kurzes Gespräch auf dem Flur. Das Bewusstsein, sich selbst in bestimmten Arbeitszusammenhängen präsentieren zu müssen, steigt. Dabei finde ich mich auf einmal auch noch in Konkurrenz zu den gewohnten Fernsehbildern wieder. So wichtig das Bild, das Licht und der Hintergrund auch ist, so entscheidend ist die Stimme dabei. Ich denke, der hier im Blogbeitrag vorgestellte Vierer-Schritt „Beziehung – Dialog – Aufmerksamkeit – Stress“ ist bereits ein ganz wesentliches Werkzeug, um künftig besser vorbereitet und mit einer klaren gedanklichen Haltung Präsentationen zum Erfolg werden zu lassen. Weitere Tipps zu den Themen Stimme, Sprache, Vortrag, Moderation und neue Präsentationsformen finden Sie hier.

Zur Person:

Arno Fischbacher ist Schauspieler, Dozent, Wirtschafts-Stimmcoach, Keynote-Speaker und Buchautor. Nach seiner Schauspielausbildung an der Elisabethbühne Salzburg gehörte er gut 20 Jahre lang zum Stammensemble und war zudem als kaufmännischer Direktor tätig. Nachdem er den österreichischen Privatsender Welle 1 als Programmdirektor mitaufgebaut hatte, machte er sich 1997 als Wirtschaftstrainer und Stimmcoach selbstständig.

Fischbacher arbeitet mit Vorständen, TV-Moderatoren, Rednern sowie Wirtschaftsunternehmen in Deutschland und Österreich zusammen, um die Teilnehmer in Workshops, Trainings und Vorträgen für Gespräche, Medienauftritte und Präsentationen zu schulen. Im Jahr 2000 gründete er stimmeAT, das „Europäische Netzwerk der Stimmexperten“. Auch als Buchautor ist Fischbacher präsent, u.a. mit dem Bestseller „Voice sells! Die Macht der Stimme im Business“ (2014).

Dr. Markus Blaschkas Tipp:

Als Projektleiter bin ich für das gesamte Projekt verantwortlich, muss aber nicht selbst alles erledigen!

© by Dr. Markus Blaschka 2019

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