
Das Experiment: Was passiert, wenn du dir selbst die Frage stellst, die du sonst Klient:innen stellst.
Das Wichtigste in Kürze
Selbstführung beginnt nicht im Seminar. Sie beginnt in dem Moment, in dem du eine Frage beantwortest, die du dir selbst gestellt hast. Dieser Artikel beschreibt ein persönliches Experiment: seit April 2026 lebe ich parallel in Raubling und Wien. Im dritten Monat schreibe ich auf, was ich dabei über Selbstführung lerne – über alltägliche Reibung, das Loslassen von Kontrolle, ein sehr internationales Zusammenleben und das Tetralemma als Denkformat für Veränderung.
Inhalt
- Tiefe Freude als erstes Signal
- Wien und ich: das war schon immer anders
- Was wegfällt, wenn Reibung wegfällt
- Ein Haus, eine Welt
- Ankommen in kleinen Schritten
- Delegieren heißt sich erlauben, loszulassen
- Pendeln ohne festen Rhythmus
- Was Wien gibt, das anders ist
- Das Tetralemma – oder: Warum „entweder oder“ selten die beste Frage ist
- Vier Fragen für dich
- Quellen
- FAQ
Tiefe Freude als erstes Signal
Anfang April 2026. Ich trage meine Sachen in ein Serviced Apartment im 3. Bezirk in Wien.
Und ich bin glücklich.
Nicht aufgeregt. Nicht nervös. Einfach glücklich. Diese ruhige, tiefe Freude, die sich einstellt, wenn etwas richtig ist. Sie war das erste Signal, dass dieser Schritt stimmt.
Wie es dazu kam? Zu Jahresbeginn hatte ich gemerkt, dass sich etwas verändern muss. Und dann habe ich mir die Frage gestellt, die ich als Coach gerne meinen Klient:innen stelle:
Was ist der erste ganz kleine Schritt, der aber eine sehr große Wirkung hat?
Meine Antwort war: ein Serviced Apartment in Wien buchen. Weiter in Raubling leben. Beides. Parallel. Kein fertiger Plan dahinter. Ein Experiment.
Jetzt bin ich im dritten Monat. Und ich schreibe auf, was ich dabei über Selbstführung lerne.
Was ich jetzt, nach drei Monaten, sagen kann: Vieles fügt sich. Nicht in großen Gesten, sondern in kleinen konkreten Schritten. Viele neue Perspektiven auf alte Themen – das Gym, die Arbeit, das Zusammenleben. Und durch diese Perspektiven kommt so ein gewisser Alltag rein, der sich unheimlich heilsam anfühlt. Das hätte ich nicht erwartet.
Wien und ich: das war schon immer anders
Ich habe mich auf dem Land lange wohl gefühlt. Das war mein Leben, mein Rhythmus, mein Zuhause.
München kannte ich aus meiner Studienzeit. Ich fand es immer anstrengend. Hektisch. Eine Stadt, in der ich nicht auftanke.
Wien war von Anfang an anders. Ich fahre seit über 30 Jahren gerne dorthin, mindestens fünf, sechs Mal im Jahr. Und jedes Mal habe ich gemerkt: Hier bin ich im Herzen zuhause. Hier atme ich anders.
Trotzdem war es lange in Ordnung, auf dem Land zu wohnen. Irgendwann war es das nicht mehr. Das ist eine dieser Veränderungen, die man nicht plant. Man spürt sie einfach.
Ob da auch etwas mitschwingt, das tiefer liegt? Mein Vater ist im Riesengebirge geboren – Böhmen, damals Teil von Österreich-Ungarn, der Habsburger Großmacht, deren Mittelpunkt Wien war. Als Sudetendeutscher wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben und verlor seine Heimat. Meine Großmutter mütterlicherseits kam in Bratislava, dem damaligen Pressburg, nur rund 55 Kilometer die Donau flussabwärts, zur Welt. Beides gehörte zu diesem riesigen mitteleuropäischen Reich, das Wien zu dem gemacht hat, was es heute noch ist.
Wenn ich hier eine Powidlgolatsche esse, denke ich manchmal an meinen Vater. Powidl – Pflaumenmus – ist ein klassischer böhmischer Einfluss in der Wiener Küche, der überall zu finden ist. Ein kleines, schmackhaftes Stück Habsburger Geschichte.
Vielleicht klingt da etwas durch, wenn ich mich hier zuhause fühle. Vielleicht auch nicht. Ich finde die Idee einen schönen Gedanken.
Was wegfällt, wenn Reibung wegfällt
In Raubling gehört das Auto zum Alltag. Einkaufen, Gym, alles. Der Verkehr ist an den Wochenenden manchmal schwierig, weil wir an einem Verkehrsknoten liegen: dem Inntaldreieck mit häufigem Stau und Ausweichverkehr. Das habe ich bisher immer als normal hingenommen.
In Wien sieht das anders aus. Direkt im Haus: ein Spar – Treppe runter, 20 Meter, fertig. Auf der einen Seite des Hauses ein Billa, auf der anderen ein Hofer. Und dahinter ein OBI. Drei Supermärkte in verschiedenen Preisklassen, ein Baumarkt – alles zu Fuß. Das macht den Alltag radikal einfacher.
Und wenn ich nicht kochen mag: Direkt auf dem Areal gibt es vier Restaurants – Bowls, Falafel, zwei asiatische Optionen in verschiedenen Preisklassen. Immer Sushi, immer irgendwas als Take-away. Das wird irgendwann etwas eintönig, aber es ist unglaublich praktisch.
Das klingt nach einer Kleinigkeit. Aber ich merke, wie viel mentale Energie in solchen alltäglichen Reibungspunkten steckt – ohne dass ich es bewusst wahrgenommen habe. Nicht viel pro Moment. Aber es summiert sich. Und wenn es plötzlich weg ist, spürst du das.
Das Gym liegt 50 Meter über den Innenhof. Im Gym selbst ist der Kontrast ähnlich spürbar. In Rosenheim kennt man sich. Ich habe dort meine Leute, ein schnelles Servus, ein kurzes Gespräch. In Wien ist das anders. Kaum Blickkontakt, kein Hallo. Ein anderer sozialer Vertrag.
Der Markus vom Land lernt Großstadt. Ich finde das eher zum Schmunzeln.
Ein Haus, eine Welt
Das Areal, in dem ich wohne, heißt “The Marks” – drei Hochhäuser, rund 1.200 Wohnungen, buchstäblich auf der Grenze zwischen dem 3. und dem 11. Bezirk. Meine Adresse, der Q-Tower, liegt im 3. Bezirk, Landstraße. Ein eigener kleiner Kosmos.
Und ein sehr internationaler. Was ich bisher an Nationalitäten erlebt habe: viele Osteuropäer, Mazedonier, eine junge Familie aus Russland, Ukrainer. Ein junger Römer, seit vier Jahren in Wien – und noch kein Deutsch gelernt. Klar: er kommuniziert bei der Arbeit auf Englisch oder Italienisch. Das finde ich bezeichnend für dieses Umfeld.
Was ich an dieser Internationalität besonders schätze: man kommuniziert im Haus meist auf Englisch – und das hat eine eigene Qualität. Man geht nicht gleich in Konfliktthemen rein. Die Gespräche sind offen, höflich, neugierig. Man redet über das Leben in Wien. Diese Menschen aus verschiedenen Nationen, die hier in einer europäischen Großstadt zusammenkommen – das tut mir gut.
Nicht alles ist rosig. Manche ignorieren den Gruß in der Waschküche komplett – Ohrstöpsel, leerer Blick. Eher zum Schmunzeln als zum Ärgern. Und in der Sauna saß ich neulich neben einer Runde recht lauter Männer mit Bier. Da bin ich dann einfach gegangen, war die sinnvollere Option.
In Summe: Dieses Zusammenleben funktioniert für so viele Menschen erstaunlich gut und respektvoll. Das überrascht mich positiv.
Ankommen in kleinen Schritten
Es gibt Momente, die sich größer anfühlen, als sie eigentlich sind.
Ich habe mir eine österreichische Handynummer zugelegt, die ich mittlerweile auswendig kenne. Ich habe ein Bankkonto eröffnet – für die Miete und damit ich unkompliziert an Bargeld komme, ohne Auslandsgebühren.
Und ich absolviere gerade die Fachmodule für meine Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater – darunter ein sehr wertvolles Modul zur Krisenintervention, aus dem ich viel mitgenommen habe. Im Rahmen dieses Moduls habe ich Räumlichkeiten in Hetzendorf kennengelernt, die ich nun für Coaching-Termine in Wien nutze. Der erste Auftrag dort läuft bereits.
Diese Kleinigkeiten zählen mehr als erwartet. Sie sind keine großen Gesten. Aber sie sagen etwas: Ich bin nicht mehr nur zu Besuch. Ich lebe hier.
Selbstführung hat auch damit zu tun – mit dem bewussten Wahrnehmen solcher Momente. Nicht darüber hinwegzugehen, weil es “ja nur eine Handynummer” ist. Sondern innezuhalten und zu merken: Das ist ein Schritt. Ein echter.
Delegieren heißt sich erlauben, loszulassen
In meiner Wohnung gibt es ein kleines Problem im Bad. Täglich, mehrmals eine kleine Pfütze am Türstock. Nicht dramatisch, aber dauerhaft präsent.
Ich habe es der Hausverwaltung gemeldet. Der Haustechniker war da, hat sich die Sache angeschaut – und festgestellt: Gewährleistung. Jetzt ist der Handwerker dran, der beim Bau gearbeitet hat. Eine andere Eskalationsebene, außerhalb der Hausverwaltung, mit dem üblichen Aufwand drum herum.
Der Punkt für mich ist: Ich muss mich nicht selbst darum kümmern.
Das klingt selbstverständlich. Ist es für mich nicht. Ich bin seit Jahrzehnten Eigentümer und Vermieter. Mein erster Impuls ist mich drum kümmern, bei den Handwerkern nachfassen, notfalls mehrfach. Ich weiß, was hinter einer “Kleinigkeit” wie austretendem Wasser stecken kann. Wasser ist immer schwierig.
Diesen Film kriege ich nicht völlig aus mir raus. Ich denke mit, schaue hin. Aber ich muss mich wenigstens nicht selbst darum kümmern. Gemeldet, abgegeben, erledigt.
Delegieren heißt nicht loslassen, weil man nicht kann. Es heißt loslassen, weil man sich erlaubt, es nicht selbst lösen zu müssen. Das ist ein Unterschied, den ich früher intellektuell kannte. Jetzt fühle ich ihn im Alltag.
Welche Muster laufen bei dir im Hintergrund?
Wer dazu neigt, alles selbst lösen zu wollen, kennt oft auch seine inneren Antreiber – also die Verhaltensmuster, die unter Druck automatisch laufen. Mit dem kostenlosen Inneren Antreiber Test findest du heraus, welche das bei dir sind.
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Pendeln ohne festen Rhythmus
Ich pendle zwischen Wien und Raubling – mal sonntags, mal unter der Woche. Ohne festen Rhythmus. Das ergibt sich aus dem, was gerade passt. Über Pfingsten war ich fast drei Wochen am Stück in Wien.
Das ist ein Privileg, das ich als Selbständiger bewusst wahrnehme: Präsenztermine an beiden Orten, Coaching-Termine in München und in Wien, und online arbeiten, egal an welchem Standort. Das macht etwas mit mir.
Was Wien gibt, das anders ist
Wien hat ein unglaubliches kulturelles Angebot. Ich habe die Bundesmuseencard. Das bedeutet: Ich spaziere spontan durch die Albertina, wenn ich Lust habe. Ich entdecke den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, weil er einfach nebenan ist. Ich gehe kurz in die Augustinerkirche, um still zu werden.
Diese Woche war ich in Carmen in der Staatsoper. Habe Concentus Musicus im Musikverein erlebt. Möglichkeiten, die entstehen, wenn man wirklich dort lebt – nicht als Gast für ein paar Nächte.
Wien kann auch Natur: der Burggarten, der Augarten, die Donauinsel – über 20 km Natur praktisch neben dem Stadtzentrum.
Und gleichzeitig: Nach fast drei Wochen Wien ist Raubling wieder schön. Weil es ruhig ist. Weil das Leben auf dem Land eine eigene Qualität hat.
Ich merke gerade: Es tut mir gut, beides zu haben.
Das Tetralemma – oder: Warum “entweder oder” selten die beste Frage ist
Wenn Klient:innen zu mir kommen, bringen sie meistens eine Entweder-oder-Frage mit. Stadt oder Land. Job A oder Job B. Bleiben oder gehen.
Ich nutze dann gerne das Tetralemma – ein Denkformat aus der Aufstellungsarbeit, in der die Positionen tatsächlich aufgestellt werden. Es geht auf Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd zurück. Und es hat nicht vier (griechisch: tetra), sondern fünf Positionen.
| Position | Bedeutung | In meinem Experiment |
|---|---|---|
| Das eine | Die erste Option, die auf dem Tisch liegt | Raubling – weiter wie bisher |
| Das andere | Die zweite, scheinbar ausschließende Option | Nach Wien ziehen, alles neu |
| Beides | Beide Optionen gleichzeitig – kein Entweder-oder | Raubling und Wien – das Experiment |
| Keins von beidem | Weder das eine noch das andere – etwas völlig anderes | Auszeit, Weltreise – ein Weg, der mit beiden Optionen nichts zu tun hat |
| All dies nicht – und selbst das nicht! | Etwas, das sich komplett außerhalb des bisherigen Bezugsrahmens befindet – noch nicht benennbar, aber spürbar | Was auch immer sich ergibt, das ich heute noch nicht kenne |
Die meisten Menschen denken die ersten beiden Positionen durch. Die dritte, vierte und fünfte werden vergessen. Genau dort liegt aber häufig der kreativere, passendere Weg.
Mein Experiment war Position drei: beides. Nicht Wien statt Raubling. Nicht Raubling ohne Wien. Sondern beides – und schauen, was dabei entsteht.
Vier Fragen für dich
Wenn du gerade in einem Umbruch steckst oder sich im Bauch das Gefühl bemerkbar macht, dass du eine Veränderung in deinem Leben schon länger vor dir herschiebst, frag dich:
- Was sind die zwei Alternativen, zwischen denen du gerade denkst?
- Was wäre der erste kleine Schritt – ganz klein – der aber eine sehr große Wirkung hat?
- Und wenn du in einem Entweder-oder feststeckst: Denk alle fünf Positionen des Tetralemmas durch. Das eine. Das andere. Beides. Keins von beidem. Und sei offen für die fünfte Position – was wäre etwas, das mit all dem nichts zu tun hat und sich trotzdem richtig anfühlt?
Jeden Donnerstag ein Impuls, der sitzt.
Selbstführung aus der Praxis – nicht aus dem Lehrbuch. Wenn dich solche Fragen beschäftigen, findest du im Newsletter regelmäßig konkrete Denkanstöße, ohne Floskeln und ohne Motivationssprüche. Jeden Donnerstag in deinem Postfach.
Quellen
- Sparrer, Insa / Varga von Kibéd, Matthias (2000): Ganz im Gegenteil. Tetralemmaarbeit und andere Grundformen systemischer Strukturaufstellungen. Carl-Auer-Systeme Verlag. – Grundlagenwerk zum Tetralemma als Coaching-Denkformat. → Wikipedia-Artikel (Strukturaufstellung)
- ZHAW Angewandte Psychologie, Zentrum Organizational Behavior: Forschungsprojekt Selbstführung. → ZHAW Selbstführung
FAQ
Was bedeutet “der erste kleine Schritt mit großer Wirkung”?
Es geht nicht um einen Schritt, der das Ziel bereits erreicht. Es geht um einen Schritt, der eine Bewegung in Gang setzt – der aus dem Nachdenken ins Handeln führt. Kleine Erfolge schaffen Momentum und machen Selbstwirksamkeit erfahrbar.
Was ist das Tetralemma?
Das Tetralemma ist ein Denkformat aus der systemischen Aufstellungsarbeit, entwickelt von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd. Es erweitert das klassische Entweder-oder auf fünf Positionen: Das eine – das andere – beides – keins von beidem – und “all dies nicht, und selbst das nicht”. Diese letzte Position steht für etwas, das sich komplett außerhalb des bisherigen Bezugsrahmens befindet und sich einer endgültigen Benennung entzieht.
Was ist Selbstführung?
Selbstführung beschreibt die Fähigkeit, das eigene Verhalten, die eigenen Gedanken und Emotionen so zu steuern, dass sie mit den eigenen Zielen und Werten übereinstimmen – unabhängig von äußerem Druck. Sie ist die Grundlage jeder anderen Führung: Wer sich selbst nicht führen kann, führt andere auf Autopilot.
Warum ist Delegieren so schwer?
Weil viele, die Verantwortung gewohnt sind, Delegieren unbewusst mit Kontrollverlust gleichsetzen. Der Unterschied liegt in der inneren Haltung: Delegieren aus Unvermögen ist etwas anderes als Delegieren aus einer bewussten Entscheidung heraus – der Entscheidung, dass es nicht selbst gelöst werden muss. Das ist eine Selbstführungskompetenz, die sich üben lässt.
Was hat ein Ortswechsel mit Selbstführung zu tun?
Ein neuer Kontext macht sichtbar, was im alten Kontext unsichtbar geworden ist. Gewohnheiten, Reibungspunkte, Reaktionsmuster – sie treten erst dann ins Bewusstsein, wenn der gewohnte Rahmen fehlt. Ein Ortswechsel ist deshalb nicht nur Veränderung von außen. Er ist ein Spiegel.
Über den Autor
Dr. Markus Blaschka ist zertifizierter Business Coach, Trainer und Berater. Er arbeitet an der Schnittstelle von Selbstführung, lateraler Führung und Projektmanagement – und spricht damit eine Zielgruppe an, die zwischen diesen Welten oft allein gelassen wird: Führungskräfte, Projektverantwortliche und IT-Fachleute, die Verantwortung tragen, ohne dass ihnen je jemand gezeigt hat, wie sie dabei bei sich selbst bleiben.
Als promovierter Informatiker bringt er über 20 Jahre Erfahrung in der Projektpraxis mit – kombiniert mit fundierter Coaching-Kompetenz und der laufenden Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater in Ausbildung und unter Supervision. Er weiß, wie Projekte und Menschen wirklich funktionieren. Nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus der Erfahrung. Sein Buch Der Anti-Stress-Trainer für Projektmanager erschien 2017 im Springer-Verlag.
Sein Ansatz: Klarheit statt Methoden-Overkill. Haltung statt Buzzwords. Und Führung, die nicht auf Kosten der eigenen Person geht.